FAQ

Was ist der Unterschied zwischen braunen und weißen Eiern?

Geschmacklich ist kein Unterschied. Es liegt bei unserer Hühnerrasse den „Lohmännern“ in der Regel an der Farbe des Gefieders. Braune Hühner legen braune Eier und weiße Hühner legen weiße Eier. Es liegt im Sinne der Verbrauchers welche Eier er bevorzugt. Das Auge ist schließlich mit.

Muß ich meine Eier im Kühlschrank lagern?

Nein, nicht unbedingt. Es genügt auch ein kühler Raum. Nur dann bitte öfters frische Eier kaufen, da sich die Haltbarkeit verkürzt. Wenn Sie sich aber sicherer fühlen die Eier im Kühlschrank zu lagern, dann machen Sie dabei nichts falsch.

Wie lange kann man Eier verwenden?

Am besten schmecken Eier 4 bis 6 Tage nach dem Legen. Die ersten 18 -20Tage haben die Eier einen natürlichen Schutz und können deshalb in dieser Zeit auch ungekühlt gelagert werden. Während dieser Zeit verfügt das Ei über natürliche Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger und Keime. Falls Sie Eier länger als 20 Tage nach Legedatum behalten wollen, sollten Sie diese so kühl wie möglich lagern. Kühl gelagerte Eier sind im Kühlschrank 2 bis 4 Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar.

Für Frischeier-Speisen, wie Tiramisu und Spiegeleier empfehlen wir frische Eier (maximal 18 Tage nach Legedatum) zu verwenden.

Wieso kann man manche Eier so schlecht schälen?

Dann sind die Eier zu frisch. Frische Eier lassen sich sehr schlecht schälen, da die Eihaut noch sehr stark an der Schale haftet. Einige Tage warten dann lassen sich die Eier schälen. Zum selbst färben an Ostern Eier einfach frühzeitig besorgen und nicht im Kühlschrank aufbewahren.

Wie erkennt man frische Eier?

Ein frisches, aufgeschlagenes Ei besitzt rund um den Dotter einen großen Hof von leicht trübem, dickflüssigem (gallertigem) Eiklar. Nur wenig dünnflüssiges Eiklar befindet sich am Rand. Je länger und vor allem je wärmer die Eier gelagert wurden, desto mehr verflüssigt sich auch das gallertige Eiklar. Die Eier „zerfließen“ regelrecht.

Beim intakten Ei ist dies an der Lage des Dotters zu sehen: Beim frischen Ei umgibt das gallertige Eiklar den Dotter wie ein Mantel und hält ihn so im Zentrum des Eies fest. Bei verflüssigtem Eiklar steigt der Dotter zur Schale hin, da er spezifisch leichter ist. Werden solche „alten“ Eier gekocht, befindet sich der Dotter eher am Rand. Im aufgeschlagenen Ei wird der Dotter flacher und verletzlicher, da die Dotterhaut bei der Lagerung an Stabilität abnimmt.

Cholesterinspiegel. Sind Eier wirklich ungesund?

Nein, der schlechte Ruf der Eier ist unbegründet. Zwar enthalten sie tatsächlich Cholesterin. Heute weiss man aber, dass Cholesterin in der Nahrung normalerweise nur einen kleinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut hat. Die genetische Veranlagung spielt offenbar eine weit stärkere Rolle. Zudem enthalten Eier Lezithin. Dieses verhindert, dass der Körper das Cholesterin vollständig aufnimmt. Trotzdem können Sie mit der Ernährung den Cholesterinspiegel beeinflussen. Entscheidend ist die Zusammensetzung der Fettsäuren: Ungesättigte Fettsäuren wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren können den Cholesterinspiegel senken. Sie sind in Raps- und Olivenöl enthalten, aber auch in Fischen wie Lachs oder Hering.

Wie entsteht ein Ei?

Das Ei – die Keimzelle des Lebens – ist ein komplexes Gebilde, das Schicht um Schicht von innen nach außen aufgebaut wird. Eine „fleißige“ Henne benötigt hierfür nur 24 Stunden!

Im linken Eierstock reifen die Eifolikel bis sie die Größe eines normalen Dotters erreichen. Nach dem Eisprung gelangen sie durch den Trichter in den oberen Teil des Eileiters. Wenn Hähne in der Hühnerherde gehalten werden, würde hier die Befruchtung stattfinden – zum reinen Eierlegen braucht die Henne jedoch keinen Hahn.

Im Hauptteil des Eileiters befinden sich Drüsen, die die Dotterkugel mit Eiklar umgeben. Zunächst wird der Dotter mit einer dickflüssigeren Eiweißschicht umgeben, dann mit einer dünneren. Dieser Vorgang dauert etwa 3 Stunden. Nun gelangt das werdende Ei in die Eileiterenge, wo zusätzlich die zwei Schalenhäute aufgebaut werden. Zwischen den beiden Membranen bildet sich an der stumpfen Eiseite die Luftkammer aus.

Das Ei wandert weiter in den Eileiter und verbleibt hier für die nächsten 20 Stunden, während durch Drüsen Kalk abgesondert wird und sich daraus die Schale bildet. Hier erhält das Ei seine spezifische Farbe und kurz vor dem Legen auch noch die Schalenoberhaut (Kutikula), die das Ei vor dem Eindringen von Fremdstoffen schützt. In der Regel legt ein Huhn 1 Ei am Tag.

Wie lange werden unsere Hühner gehalten?

Unsere Hühner sind ca. 15 Monate in unseren Ställen und werden dann durch Junghühner ersetzt.

Was bedeutet die Kennzeichnung auf dem Ei?

Um ein Höchstmaß an Transparenz für den Verbraucher zu schaffen, gibt ein umfassendes Kennzeichnungssystem detailliert Auskunft über die Herkunft der Eier.

Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass ab dem 01. Januar 2004 alle Eier in Europa mit einer einheitlichen Kennzeichnung bedruckt werden müssen.

Die Kennzeichnung setzt sich aus drei Zeichenfolgen zusammen.

Unser Beispiel: 2-DE-0811002

Die erste Zahl stellt die Haltungsform dar:

0 - Biohaltung
1 - Freilandhaltung
2 - Bodenhaltung
3 - Käfighaltung

Die Buchstabenkombination zeigt das Herkunftsland:

DE - Deutschland

Dann folgt die Legebetriebsnummer mit Stallnummer.
In Deutschland kann anhand der ersten beiden Ziffern der Legebetriebsnummer auf das Bundesland geschlossen werden:

01 - Schleswig-Holstein
02 - Hamburg
03 - Niedersachsen
04 - Bremen
05 - NRW
06 - Hessen
07 - Rheinland-Pfalz
08 - Baden-Württemberg
09 - Bayern
10 - Saarland
11 - Berlin
12 - Brandenburg
13 - Mecklenburg-Vorp.
14 - Sachsen
15 - Sachsen-Anhalt
16 - Thüringen